3. Wie erstellt man eine Titelei?

Die Reihenfolge der Artikel folgt den Schritten, die man beim Erstellen einer Titelei zurücklegt.

Innentitel

Folgende Angaben gehören auf den Innentitel:

  • Komponist: Vorname und Nachname
  • Lebensdaten (obligatorisch bei Leih- und Kaufwerken!)
  • Vollständige Titelangabe (Haupttitel und Untertitel) mit Übersetzungen
  • ggf. Opuszahl / Werkverzeichnisnummer
  • Kompositionsjahr (in Klammern)
    • Ist eine Opuszahl vorhanden, wird das Kompositionsjahr in eine Reihe mit der Opuszahl ohne Trennung durch ein Komma geschrieben.
  • Beispiel: op. 59 (1909–1910)
  • Ausgabeart: immer mindestens auf Englisch. Entfällt bei Partituren innerhalb eines Stimmensatzes
  • Impressum (siehe auch unter Impressum)
  • 1. Bestellnummer
  • 2. ISMN
  • 3. ggf. Verweise auf weitere Ausgaben
  • 4. Copyright
  • 5. Website des Verlages

Daraus leiten sich die Angaben für den Außentitel und den Kopftitel ab.

Verwendung verschiedener Sprachen siehe auch unter Sprachlichkeit.

Titelfindung

Allgemein

Titel in reinen Versalien sind nicht erwünscht. Besteht der Wunsch des Komponisten auf einen Versaltitel, sollte der Lektor darauf hinweisen, dass diese Darstellung auf dem Außentitel dem Komponistennamen vorbehalten ist.

Gattungstitel

Ein Gattungstitel besteht in der Regel aus Titel und Besetzungsuntertitel. Nicht gewünscht sind folgende Titelbildungen:

  • Violinkonzert / Violin Concerto

Grund dafür ist – neben dem eher umgangssprachlichen Charakter solcher Titel –, dass in der MPD ein Besetzungsuntertitel vorhanden sein sollte. Bevorzugt werden daher folgende Titelbildungen:

Konzert

für Violine und Orchester

Concerto

for violin and orchestra

Ausnahmen bilden Gattungstitel, die die Besetzung eindeutig wiedergeben:

  • Streichquartett
  • Klaviersonate

Poetische Titel

Der Komponist sollte vom Lektorat darauf hingewiesen werden, dass bei Vokalwerken, insbesondere bei Opern, der Titel der Komposition mit den Sprachen, auf denen gesungen werden kann, übereinstimmen sollte. (Negativbeispiel: Paradise reloaded. Dieses Werk hat trotz des englischen Titels einen rein deutschen Text.)

Groß-/Kleinschreibung von Haupttiteln

Um Unsicherheiten bei fremdsprachlichen Haupttiteln zu vermeiden, wird festgelegt:

  • Im Englischen beginnt jedes „wichtige Wort“ (Substantiv, Adjektiv etc.) groß. Unwichtige Worte wie Präpositionen, Konjunktionen etc. beginnen klein.
  • Im Französischen und Italienischen werden alle Wörter (Zeilenanfang und Eigennamen ausgenommen) klein geschrieben.

→ Siehe auch unter Vorgaben für Groß- / Kleinschreibung im Titel

Groß-/Kleinschreibung von Untertiteln am Zeilenanfang

Partizipien und Präpositionen werden klein geschrieben. Z.B.:

  • herausgegeben von
  • nach einer Dichtung von
  • für Orchester

Adjektive und Substantive werden groß geschrieben.

Beispiele:

  1. Deutsch

Es war einmal…

5 Stücke im Märchenton für Klarinette, Viola und Klavier

Radames

Kammeroper

Idee und Libretto von Peter Eötvös

unter Verwendung von Texten von András Jeles, László Najmányi, Manfred Niehaus und Antonio Ghislanzoni

Englische Textfassung von Gregory Vajda

  • Englisch

Aftermath

A dramatic cantata for soprano, mezzo-soprano, baritone and chamber ensemble

Text by the composer

edited by Samuel Smith

  • Französisch

Sefarad’s

Mélodies séfarades pour soprano, flûte, clarinette, contrebasse, piano et percussions

d’après des chants séfarades traditionnels

  • Italienisch

Lo scoiattolo in gamba

Favola in un atto e quattro quadri di Eduardo de Filippo
su un tema scolastico di Luisa de Filippo

La visita meravigliosa

Opera in due atti e nove scene
dal racconto di H. G. Wells

Technische Untertitel

Besetzungsuntertitel

Kammermusik

Bei kammermusikalischen Werken muss die genaue Besetzung aus dem Besetzungsuntertitel eindeutig hervorgehen.

  • Streichquartett gilt als eindeutig, benötigt also keinen Besetzungsuntertitel.
  • Bezeichnungen wie „Streichtrio“, „Klaviertrio“, oder „Klavierquartett“ sind nicht ausreichend. Es sollten folgende Standardformulierungen verwendet werden:
DeutschEnglischFranzösischItalienisch
Trio für Violine, Viola und VioloncelloTrio for violin, viola and violoncelloTrio pour violon, alto et violoncelleTrio per violino, viola e violoncello
Trio für Violine,           Violoncello und    KlavierTrio for violin,           violoncello and  pianoTrio pour violon,     violoncelle et    pianoTrio per violino,            violoncello e          pianoforte
Quartett für Klavier, Violine, Viola und VioloncelloQuartet for piano, violin, viola and violoncelloQuatuor pour piano, violon, alto et violoncelleQuartetto per pianoforte, violino, viola e violoncello
  • Reihenfolge der Instrumente: Zuerst steht das Soloinstrument, dann folgt das Begleitinstrument oder das begleitende Ensemble. Falls es sich um ein Ensemble aus gleichwertigen Instrumenten handelt, sollte die Reihenfolge der Partitur (vgl. die Liste der gebräuchlichsten Instrumente) gewählt werden. Beispiele:
    • für Klavier und Streichquartett
    • für Flöte, Klarinette, Horn und Kontrabass
  • Bei größer besetzten Werken (Richtwert: mehr als 8 Spieler) genügt die Formulierung „für Ensemble“ oder „für Orchester“ im Besetzungsuntertitel.
  • Instrumente sollten den Schreibweisen der Liste der gebräuchlichsten Instrumente folgen (Beispiel: Violoncello, nicht Cello).

Solistische Werke

Schreibweise bei Solowerken: nur bei Instrumenten, die meist chorisch auftreten, also Streichern und Bläsern, wird „solo“ hinzugefügt. Bei Tasten- und Zupfinstrumenten entfällt „solo“:

DeutschEnglischFranzösischItalienisch
für Violine solofor violin solo*pour violon seulper violino solo
für Trompete solofor trumpet solo*pour trompette seuleper tromba sola
für Klavierfor pianopour pianoper pianoforte

*korrekt ist ebenso: for solo violin / for solo trumpet

Bei Orchesterwerken mit Soloinstrument entfällt „solo“ in der Regel:

DeutschEnglischFranzösischItalienisch
für Violine und Orchesterfor violin and
orchestra
pour violon et
orchestre
per violino ed
orchestra

Chormusik

Bei Werken mit Chor sind auf dem Außentitel die wichtigsten Angaben ausreichend. Die Stimmlagen müssen nur im Innentitel genannt werden. Siehe auch die Tabelle unten.

Ausnahme: besonders große oder ungewöhnliche Besetzungen

Abkürzungen der Stimmlagen

Die Abkürzungen für die Stimmlagen lauten in allen Sprachen gleich:

StimmlageAbkürzung
SopranS
MezzosopranMez
AltA
CountertenorCt
TenorT
BaritonBar
BassB

Es sollten folgende Standardformulierungen verwendet werden:

 DeutschEnglischFranzösischItalienisch
Außentitelfür gemischten Chorfor mixed choir*pour chœur mixteper coro misto
Innentitelfür gemischten Chor (SATB)for mixed choir (SATB)pour chœur mixte (SATB)per coro misto (SATB)
     
Außentitelfür Frauenchorfor female choirpour chœur de femmesper coro di donne / coro femminile
Innentitelfür Frauenchor (SSAA)for female choir (SSAA)pour chœur de femmes (SSAA)per coro di donne (SSAA)
     
Außentitelfür Männerchorfor male choirpour chœur d‘hommesper coro di uomini / coro maschile
Innentitelfür Männerchor (TTBB)for male choir (TTBB)pour chœur d’hommes (TTBB)per coro di uomini (TTBB)
     
Außentitelfür Kinderchorfor children’s choirpour chœur d’enfantsper coro di bambini
Innentitelfür Kinderchor (SSA)for children’s choir (SSA)pour chœur d’enfants (SSA)per coro di bambini (SSA)
     
Außentitelfür 8-stimmigen gemischten Chorfor 8 part mixed choirpour chœur mixte à 8 voixper coro misto a 8 voci
Innentitelfür 8-stimmigen gemischten Chor (SSMezAATBarB)for 8 part mixed choir (SSMezAATBarB)pour chœur mixte à 8 voix (SSMezAATBarB)per coro misto a 8 voci (SSMezAATBarB)
     
Außentitelfür gemischten Chor mit Solifor mixed choir and soloistspour chœur mixte et solistesper coro misto e solista
Innentitelfür gemischten Chor mit Soli (SATBar)for mixed choir and soloists (SATBar)pour chœur mixte et solistes (SATBar)per coro misto e solista (SATBar)

*eher Verwendung bei Bühnenwerken findet: chorus

  • Die Bezeichnung „a cappella“ ist für zeitgenössische Musik überflüssig und sollte nur auf Wunsch des Komponisten verwendet werden

Bühnenwerke

Bei Bühnenwerken entfällt in der Regel der Besetzungsuntertitel.

Weitere technische Untertitel (Herausgeber, Textdichter etc.)

Es sollten folgende Standardformulierungen für die am Werk neben dem Komponisten beteiligten Personen verwendet werden:

DeutschEnglischFranzösisch[1]Italienisch[2]
herausgegeben von…edited by…édité par…a cura di…
herausgegeben nach dem Text der kritischen        Gesamtausgabeedited on the basis of the text in the critical complete editionédité d’après le texte de l’édition complète et critiqueedito secondo il testo dell’edizione completa e critica
eingerichtet von…*arranged by…arrangé par…arrangiato da…
bearbeitet von…*arranged by…arrangé par…arrangiato da…
transkribiert von…transcribed by…transcrit par…trascritto da…
instrumentiert von…Instrumentation by…[3]instrumenté par…strumentato da…
orchestriert von…orchestrated by…orchestré par…orchestrato da…
zusammengestellt von…compiled by…réalisé par…realizzato da…
nach einer Dichtung von…based on a poem by…d’après un poème de…da una poesia di…
Libretto von…Libretto by…Livret de…Libretto di…
nach Texten von…based on texts by…d’après des textes de…da testi di…
nach biblischen Textenbased on biblical texts…d’après des textes bibliquesda testi biblici
unter Mitarbeit von…in collaboration with…avec la collaboration de…con la collaborazione di…
für Orchesterfor orchestrapour orchestreper orchestra

*Zum Unterschied von eingerichtet von… und bearbeitet von…:

eingerichtet von… sollte bei geschützten Werken eher gewählt werden. Dies impliziert, im Gegensatz zu bearbeitet von, dass die Substanz der Musik unangetastet belassen wurde. In allen anderen Hauptsprachen gibt es keine sprachliche Unterscheidung.

Bearbeitungen[4]

  • Bei Bearbeitungen wird in der Regel zuerst die Besetzung der vorliegenden Fassung genannt. Direkt anschließend folgt eine Information über die Originalversion. Beispiel:

Paul Hindemith

1895–1963

A frog he went a-courting

Variationen über ein alt-englisches Kinderlied

Variations on an Old English song

Fassung für Fagott und Kammerorchester von Andreas N. Tarkmann (2014)

nach dem Original für Violoncello und Klavier (1941)

Version for bassoon and chamber orchestra by Andreas N. Tarkmann (2014)

based on the original version for violoncello and piano (1941)

  • Die Kompositions- bzw. Bearbeitungs-Jahreszahlen werden entweder in den Untertiteln an sachlich passender Stelle genannt oder wie bei herkömmlichen Werken unter den letzten Untertitel gesetzt. Letzteres bietet sich nur an, wenn zwischen dem Kompositionsjahr und dem Bearbeitungsjahr ein ausreichend großer Zeitraum liegt, sodass deutlich wird, was die Jahreszahlen bedeuten. Beispiel:

Franz Liszt

1811–1886

Sieben Lieder

auf Texte von / on texts by

Friedrich von Bodenstedt, Heinrich Heine, Gustav Michell, Ferdinand von Saar

und / and

Henriette von Schorn

zusammengestellt und transkribiert für Bariton und Streichquartett von /

compiled and arranged for baritone and string quartet by

Aribert Reimann

(1860–1880/2013)

  • Der Zusatz „arr.“ oder „bearb.“ bei den Jahreszahlen kann auch sinnvoll sein.
  • Beispiel:

György Ligeti

1923–2006

Mysteries of the Macabre

3 Arias from the opera „Le Grand Macabre“

3 Arien aus der Oper „Le Grand Macabre“

for coloratura soprano or solo trumpet in C and chamber orchestra

für Koloratursopran oder Solo-Trompete in C und Kammerorchester

arranged by / eingerichtet von

Elgar Howarth

(1974–1977, arr. 1991)

Auszüge

Bei Konzertauszügen aus Opern oder anderen Werken gilt:

  • Als Haupttitel wird der Titel des vollständigen Werks verwendet.
  • Der Auszug (Arie, Ouvertüre…) wird mit „daraus…“ vermerkt:
DeutschEnglischFranzösischItalienisch
daraus:extract:extrait :brano:

Beispiel:

Richard Strauss

1864–1949

Der Rosenkavalier

Komödie für Musik in 3 Aufzügen von

Comedy for music in 3 acts by

Hugo von Hofmannsthal

op. 59 (1909–1910)

daraus / extract:

Überreichung der silbernen Rose

Duett Sophie, Octavian aus dem zweiten Aufzug

Duet Sophie, Octavian from the second act

für hohen Sopran, Mezzosopran und Orchester

for high soprano, mezzo-soprano and orchestra

Angaben über Uraufführung, Widmung und Auftraggeber können bei Konzertauszügen aus größeren Werken entfallen, sofern diese nicht separat uraufgeführt wurden.

Außentitel

Bei Einzelstimmen kann auf den Außentitel nur verzichtet werden, wenn die erste Notenseite mit einer ungeraden Seitenzahl beginnt.[5] Für alle anderen Ausgaben gilt, dass folgende Angaben auf den Außentitel gehören (je in eine Zeile, in der Regel linksbündig):

LeihwerkErläuterung / LayoutKaufwerk
Ausgabeart und KorrekturnummerAusgabeart linksbündig. In derselben Zeile rechtsbündig: Korrekturnummer/
KomponistNur Nachname[6]   Sind mehrere Komponisten beteiligt, werden alle angegeben und mit Schrägstrich voneinander getrennt.Komponist
HaupttitelDa es bei Kaufausgaben um Verkaufsattraktivität geht, empfiehlt es sich, den Haupttitel auch auf dem Außentitel in mehreren Sprachen anzugeben (Orientierung am Innentitel).   Bei Leihwerken ist die Hauptsprache ausreichend. Ausnahmen: Haupttitel in entlegenen Sprachen. Hier ist die Angabe einer Übersetzung sinnvoll (in neue Zeile und in kleinerer Schriftgröße). Haupttitel in nicht-lateinischen Schriftzeichen. Hier muss eine Transliteration hinzu (Beispiel: Levsha).Haupttitel
ggf.: Konzert-auszugBei Leihwerken ist die Hauptsprache ausreichend. Ausnahmen: Haupttitel in entlegenen Sprachen. Hier ist die Angabe einer Übersetzung sinnvoll. (in neue Zeile und in kleinerer Schriftgröße) Haupttitel in nicht-lateinischen Schriftzeichen. Hier muss eine Transliteration hinzu (Beispiel: Levsha).ggf.: Konzert-auszug
Besetzungs-untertitelDa es bei Kaufausgaben um Verkaufsattraktivität geht, empfiehlt es sich, Besetzungsangaben auch auf dem Außentitel in mehreren Sprachen anzugeben (Orientierung am Innentitel). Dabei werden nicht die Stimmungen der Instrumente angegeben (also nicht Klarinette in B, sondern nur Klarinette)   Bei Leihwerken ist die Hauptsprache ausreichend.   Verkürzte Besetzungsuntertitel sind möglich (siehe Beispiel unten).Besetzungs-untertitel
nur bei revidierten Fassungen: rev. + JahreszahlAngabe in Klammern: (rev. 2015)nur bei revidierten Fassungen: rev. + Jahreszahl
ggf.: zur Unverwechselbarkeit notwendige Angaben wie „reduzierte Fassung“Bei Kaufwerken mindestens auf Englisch.   Bei Leihwerken ist die Hauptsprache ausreichend.ggf.: zur Unverwechselbarkeit notwendige Angaben wie „reduzierte Fassung“
ggf.: BearbeiterNur Nachname. Angabe in Klammern.   Ist der künstlerische Eigenanteil des Bearbeiters hoch, wird sein Name (nur Nachname) gleichwertig neben den Namen des Komponisten gesetzt.ggf.: Bearbeiter
/Nur Nachname. Angabe in Klammern.  Prominente,   verkaufsfördernde Textdichter oder Herausgeber
bei mehrbändigen Ausgaben: Bandnummer bei mehrbändigen Ausgaben: Bandnummer
  Ausgabeart (nur wenn es sinnvoll erscheint, z.B. „Klavierauszug“)
/ Bestellnummer
/ bei Titeln von Partnerverlagen: Verlag
  • Die Standardangaben (im Template standardmäßig eingerichtet) bei Leihwerken lauten:
  • [Ausgabeart / Instrument: standardisiert]
  • [Angabe] „Rental Material ∙ Not for Sale ∙ Leihmaterial ∙ Unverkäufliches Eigentum“

Beispiel für Außentitel eines Leihwerks, oberer Seitenbereich:

Partitur                                     IX/14

Hindemith                                                                  

A frog he went a-courting

für Fagott und Kammerorchester

(Tarkmann)

Erläuterung:

  1. Zeile = Ausgabeart; Korrekturnummer
  2. Zeile = Komponist
  3. Zeile = Haupttitel
  4. Zeile = Besetzungsuntertitel
  5. Zeile = Bearbeiter

Aus technischen Gründen kann bei Leihwerken auf dem Außentitel die Ausgabeart, bzw. der Instrumentenname nicht mehrsprachig angegeben werden. Die Sprachlichkeit ist durch die Herstellabteilung vorgegeben und kann nicht angepasst werden.

Beispiel für verkürzte Besetzungsuntertitel:

Außentitel:

Five action sketches

5 Miniatures for 2 voices and ensemble

Innentitel:

Five action sketches

5 Miniatures for 2 voices, bass flute, bass clarinet, tenor saxophone, tuba and         violoncello

Kopftitel (auf der 1. Notenseite)

Folgende Angaben gehören in den Kopftitel:

  • Komponist: Vorname und Nachname sowie Lebensdaten (rechtsbündig)
  • Bearbeiter: Vorname und Nachname (rechtsbündig unter den Lebensdaten des Komponisten[7]; Angabe entweder mit „Arr.:“ oder „Bearb.:“)
  • Haupttitel
  • bei Auszügen: Titel des Auszugs (Beispiel: Gralserzählung)
  • Bei Kaufwerken mit eingelegten Stimmen müssen in den Stimmen ohne Titelumschlag im Kopftitel der 1. Notenseite zur Unverwechselbarkeit wichtige Informationen wie „reduzierte Fassung“ angegeben werden. Eine Sprache ist dabei in der Regel ausreichend. → siehe zur Sprachlichkeit die betreffenden Punkte im Artikel Außentitel.
  • Hinweise zu Vorzeichenregelung etc. müssen unter den Instrumentennamen, links oben auf der ersten Notenseite gesetzt werden. Die Angabe erfolgt mindestens zweisprachig (Englisch ist Pflichtsprache). Die Hauptsprache wird gerade gesetzt, danach erfolgt nach einem Schrägstrich die zweite Sprache kursiv gesetzt.
  • Bei Schlagzeugstimmen sind zusätzlich die zu spielenden Schlaginstrumente auf einer gesonderten Titelseite zu erwähnen.
  • Bei den Einzelstimmen, da diese meist keine eigene Titelei beinhalten: Widmung (zentriert über dem Titel)
  • Textdichter, weitere Urheber: nur auf besonderen Wunsch des Komponisten. Aus urheberrechtlichen Gründen ist es nicht notwendig, alle Urheber nochmals auf der 1. Notenseite zu nennen. Wenn der Textdichter genannt wird, so steht er linksbündig. Angabe mit „Text:“
  • Lebensdaten werden in diesem Format notiert:
    • bei lebenden Komponisten mit einem Asterisk ohne Leerzeichen vor dem Geburtsjahr: *1933
    • bei verstorbenen Komponisten mit einem Halbgeviertstrich ohne Leerzeichen getrennt: 1911–1979
    • ohne Klammern unter den Namen gesetzt
    • Wenn der Bearbeiter ebenfalls als Komponist wahrgenommen wird, werden die Lebensdaten des Bearbeiters auch genannt.[8]

Beispiel Kopftitel:

A frog he went a-courting

                                                                         Paul Hindemith

                                                                                                             1895–1963

Bearb.: Andreas N. Tarkmann

Komponist

Der Name des Komponisten wird folgendermaßen angegeben:

Außentitel:

  • nur Nachname
  • bei Verwechslungsgefahr wird zusätzlich der erste Buchstabe des Vornamens angegeben
  • bei Leihwerken in Groß- / Kleinschreibung
  • bei Kaufwerken komplett in Versalien

Innentitel:

  • Vorname und Nachname in Groß- / Kleinschreibung
  • Lebensdaten (obligatorisch bei Leih- und Kaufwerken!)

1. Notenseite:

  • Vorname und Nachname in Groß- / Kleinschreibung
  • Lebensdaten

Lebensdaten werden in diesem Format notiert:

  • bei lebenden Komponisten mit einem Asterisk ohne Leerzeichen vor dem Geburtsjahr: *1933
  • bei verstorbenen Komponisten mit einem Halbgeviertstrich ohne Leerzeichen getrennt: 1911–1979
  • ohne Klammern

Russische / chinesische / japanische / griechische (etc.) Schriftzeichen:

  • Trägt ein Komponist einen Namen, der im Original mit nicht-lateinischen Schriftzeichen geschrieben wird, so ist die Angabe des Namens in nicht-lateinischen Schriftzeichen möglich, aber eine Transliteration ist immer zwingend notwendig.
  • Die Anordnung nebeneinander oder untereinander wird an das Layout der jeweiligen Seite angepasst. Beispiele:

叶小 ∙ Xiaogang Ye

Mehrere Komponisten

  • Handelt es sich um eine Gemeinschaftskomposition oder ist ein prominenter Bearbeiter oder „Motivspender“ daran beteiligt, werden auf dem Außentitel alle Namen mit Schrägstrich voneinander getrennt.
  • Auf dem Innentitel werden die Funktionen der Beteiligten in Untertiteln genauer angegeben.
  • Auf der 1. Notenseite werden alle Namen genannt. Je nach Layout der Seite rechts- oder linksbündig. Angabe entweder mit „Arr.“ oder „Bearb.“

Beispiel:

Außentitel:

LISZT / REIMANN

Sieben Lieder

für Bariton und Streichquartett

for baritone and string quartet

Innentitel:

Franz Liszt

1811–1886

Sieben Lieder

auf Texte von / on texts by

Friedrich von Bodenstedt, Heinrich Heine, Gustav Michell, Ferdinand von Saar

und / and

Henriette von Schorn

zusammengestellt und transkribiert für Bariton und Streichquartett von

compiled and arranged for baritone and string quartet by

Aribert Reimann

(1860–1880/2013)

1. Notenseite:

Sieben Lieder

I Verlassen

                                                                                                 Franz Liszt

                                                                                                                        1811–1886

Arr.: Aribert Reimann

*1936

Lebensdaten

Lebensdaten werden in diesem Format notiert:

  • bei lebenden Komponisten mit einem Asterisk ohne Leerzeichen vor dem Geburtsjahr: *1933
  • bei verstorbenen Komponisten mit einem Halbgeviertstrich ohne Leerzeichen getrennt: 1911–1979
  • Angabe stets ohne Klammern

Lebensdaten von Komponisten stehen auf dem Innentitel (obligatorisch bei Leih- und Kaufwerken!) und auf der 1. Notenseite. Lebensdaten von Bearbeitern stehen – wenn überhaupt – nur auf der 1. Notenseite.

Textdichter

  • Die Angabe von Textdichtern bei Vokalwerken bzw. von Librettisten bei Opern ist im Innentitel obligatorisch.
  • Bei Kaufausgaben können auch auf dem Außentitel prominente, verkaufsfördernde Textdichter angegeben werden (allerdings maximal drei; Angabe in Klammern).

Ausgabeart

Außentitel:

  1. Auf dem Außentitel von Leihwerken wird die Ausgabeart bzw. das Instrument immer auf der von der Software vorgegebenen Sprache angegeben.
  2. Auf dem Außentitel von Kaufwerken wird die Ausgabeart ggf. zusätzlich auf Französisch angegeben.
  3. Beispiel: Study score / Partition d’étude / Studienpartitur
  4. Die Sprachlichkeit auf der Titelseite von Einlegestimmen folgt dem Innentitel der Partitur. Hier sollte darauf geachtet werden, dass wichtige Informationen wie zum Beispiel Vorzeichenregelungen gesondert erwähnt werden müssen. Falls kein Außentitel erstellt wird, müssen diese Informationen auf der ersten Notenseite erwähnt werden (siehe Kopftitel (auf der 1. Notenseite)).

Innentitel:

  • Auf dem Innentitel wird die Ausgabeart in den für die Titelei jeweils festgelegten Sprachen angegeben. Das heißt, sie wird mindestens auf Englisch angegeben und maximal in drei verschiedenen Sprachen.
  • Sollte jedoch ein Instrumentenname in unterschiedlichen Sprachen jeweils gleich lauten, wird auf die Angabe in mehreren Sprachen verzichtet.
  • Beispiel: Piccolo
  • Die Begriffe für die gängigen Ausgabearten lauten:
DeutschEnglischFranzösischItalienisch
PartiturFull scorePartition d’orchestrePartitura
Klavierauszug   bei Instrumentalwerken:    Piano reduction    Partition pour piano    Riduzione per pianoforte  
bei Vokalwerken:Vocal scorePartition chant-pianoPartitura vocale
ChorpartiturChoral scorePartition pour chœurPartitura corale
SpielpartiturPerformance scorePartition pour l’exécutionPartitura per l’esecuzione
Partitur und StimmenScore and partsPartition et partiesPartitura e parti
StudienpartiturStudy scorePartition d’étudePartitura da studio

Die Anordnung ist in der Regel nebeneinander.

Beispiel 1 (Kaufwerk mit dt./engl. Titelei):

Studienpartitur / Study score

ED 21752

Beispiel 2 (Leihwerk mit dt./engl. Titelei):

Partitur / Full score

Beispiel 3 (Kaufwerk-Stimmen mit frz./engl. Titelei):

ED 21843

ISMN 979-0-001-19807-3

Violoncelle / Violoncello

Korrekturnummer

  • Die Korrekturnummer hat zwei Bestandteile: Monat und Jahr der letzten Korrektur.
  • Das Jahr wird immer zweistellig in arabischen Zahlen angegeben. Meist sind Monat und Jahr durch einen Querstrich getrennt, z.B. 8/15, es gibt aber auch Fälle ohne diese Trennung.
  • Sobald der Monat in lateinischen statt in arabischen Zahlen angegeben wird, zeigt dies an, dass die letzte Korrektur vor der Uraufführung stattfand. V/14 z.B. wird daher „Herstellnummer“ statt „Korrekturnummer“ genannt.

Herstellnummer

siehe unter Korrekturnummer

Vorabzüge

Die Standardformulierung für Vorablieferungen an Kunden für die Fälle, in denen Werke noch nicht fertiggeschrieben sind, aber für eine Aufführung geprobt werden muss, lautet:

Vorabzug

Stand 24.01.2017

Bitte beachten Sie, dass die vorliegenden Noten

nicht für die Aufführung benutzt werden können.

Der Hinweis wird in den Innentitel zwischen Kompositionsjahr und Ausgabeart gesetzt.

Kompositionsjahr

  • Das Kompositionsjahr ist obligatorischer Bestandteil des Innentitels.
  • Auf dem Außentitel wird es nur angegeben, wenn es zur Unterscheidung von anderen Fassungen notwendig ist.
  • Angabe in Klammern
  • Zu beachten ist die korrekte Verwendung des Halbgeviertstrichs (= Gedankenstrichs) ohne Leerzeichen bei Daten „von–bis“.
  • Der Schrägstrich sollte für Daten „von–bis“ nicht verwendet werden, da er auch als Kennzeichen von revidierten Fassungen oder Bearbeitungen verwendet wird. Um Verwechslungen zu vermeiden, sollte hierfür noch besser die Abkürzung „rev.“ bzw. „bearb.“ verwendet werden.
  • Beispiele:
  • Strauss: Salome (1904–1905)
  • Penderecki: Largo (2003, rev. 2007) oder (2003 / 2007)

Anführungsstriche

  • In Haupttiteln sollten keine Anführungsstriche gesetzt werden. Auch dann nicht, wenn es sich um einen Textanfang handelt.
  • Beispiel:

Krzysztof Penderecki

Powiało na mnie morze snów…

  • Beinamen – entweder durch die Tradition entstandene (bspw. Schuberts „Unvollendete“) oder vom Komponisten erdachte – im Untertitel werden in Anführungszeichen gesetzt.
  • Beispiel:

György Ligeti

Streichquartett Nr. 1

« Métamorphoses nocturnes »

→ Französische Anführungszeichen, da angeführter Text in französischer Sprache

  • Zu beachten sind die differenzierten Anführungsstriche in verschiedenen Sprachen:
    • Deutsch: Verwendung von doppelten Anführungszeichen erst unten, dann oben ohne Leerzeichen
    • Englisch: Verwendung von doppelten Anführungszeichen oben, ohne Leerzeichen
    • Französisch: Verwendung von Guillemets mit einem Leerzeichen vor und nach dem angeführten Text: « »
  • Beispiel:
  • Texte de Shakespeare d’après « La Tempête »
  • In allen anderen Sprachen werden englische Anführungszeichen verwendet!
  • Beispiel :

Fazıl Say

String Quartet

„Boşanmak“ ∙ „Scheidung“ ∙ „Divorce“

Schrägstrich

  • Ein Schrägstrich ersetzt einen Zeilenumbruch.
  • Generell werden Übersetzungen durch einen Zeilenumbruch oder einen Schrägstrich getrennt. Nur bei Titeln wird der Mittelpunkt verwendet (optisch schöner).
  • Vor und nach einem Schrägstrich wird ein Leerzeichen gesetzt.
  • Beispiele:
    • Texte von / Texts by
    • bearbeitet von / arranged by
    • daraus / extract:
    • Dirigent / Conductor:

Mittelpunkt

Der Mittelpunkt wird als Trennung zwischen mehreren Übersetzungen eines Haupttitels oder Transliterationen verwendet.

Einzufügen über „Einfügen – Symbol“. Die Tastenkombination lautet <Alt>+ <250>, bei Macintosh-Computern <Alt>+<Umschalt>+<9>.

Opuszahl

Die Opuszahl ist, wenn vorhanden, obligatorischer Bestandteil des Innentitels. Das Kompositionsjahr wird in Klammern dahinter in dieselbe Zeile notiert.

Beispiel:

op. 58 (1908)

Abkürzungen von gängigen Opuszahlen

Dem lateinischen Wort opus (Plural opera) entspricht im Deutschen das Fremdwort Opus (Plural Opera). Mit der Ausschreibung geht normalerweise Großschreibung einher: ein gewaltiges Opus. Das gilt überwiegend auch, wenn eine Werkzahl folgt: Beethovens Opus 61.

Bei der Abkürzung überwiegt die Kleinschreibung: Beethovens op. 61. Meist handelt es sich nur um eine nachgestellte Zusatzangabe. Dann ist Kleinschreibung die Regel: Beethovens Violinkonzert op. 61

Opusop.
NummerNr. / No. / n° / n.
ohne Opuszahlo op. oder WoO (Werk ohne Opuszahl)
Opus posthumumop. posth.
Opus postumum[9]op. post.
Mehrere Opusnummernopp. (für opera)

Werkverzeichnisnummer

Die Werkverzeichnisnummer ist, wenn vorhanden, obligatorischer Bestandteil des Innentitels. Das Kompositionsjahr wird in Klammern dahinter in dieselbe Zeile notiert.

Bei op.- und WV-Angaben ist immer zu beachten, worauf sie sich beziehen:

Beispiel 1:

The Bells

Cantata based on the poem by Edgar Allan Poe

for soprano, mezzo-soprano, mixed choir, piano and percussion

op. 50 (2014)

Beispiel 2:

Lohengrin

Romantische Oper in 3 Akten

WWV 75 (1845-1848)

herausgegeben nach dem Text der Richard-Wagner-Gesamtausgabe

von John Deathridge und Klaus Döge

Die Kompositionsjahre haben nichts mit den Herausgebern, die im Untertitel genannt werden, zu tun, daher stehen sie bereits vor diesem Untertitel.

Abkürzungen von Werkverzeichnissen

Eine Liste mit korrekten bibliographischen Angaben zu Werkverzeichnissen wurde von der Deutschen Nationalbibliothek herausgegeben. Eine PDF-Datei der Liste findet sich unter O:\Sachordner\LEKTORAT\QM\Herstellungsunterlagen\Richtlinien und technische Anweisungen.

Zahlen, Ziffern, Nummern

  • Zahlen in Gattungstiteln werden in der Regel als Ziffern notiert. (Das vereinfacht das Verständnis, wenn man die Sprache nicht beherrscht.)
  • Zahlen in poetischen Titeln werden ausgeschrieben, ab 13 jedoch ebenfalls als Ziffern notiert.
  • Lektor und Komponist dürfen dennoch frei über die Schreibweise entscheiden. Manchmal ist keine klare Trennung zwischen Gattungstitel und poetischem Titel möglich, manchmal sieht es unschön aus, wenn im Haupttitel eine Ziffer steht.
  • Beispiele:
    • 3. Streichquartett
    • Sinfonie Nr. 8
    • 5 Dances
    • 34 Klavierminiaturen
  • aber:
    • Cinq fragments français de Rainer Maria Rilke
    • Sieben Lieder
    • Vier letzte Lieder
  • In Untertiteln werden Zahlen als Ziffern geschrieben (Ausnahme: poetische Untertitel).
  •  
  • Beispiel:
    • für 4 Singstimmen und Orchester
  • „Nummer“ wird wie folgt abgekürzt und immer mit einem Leerzeichen vor der Zahl gesetzt:
 DeutschEnglischFranzösischItalienisch
AbkürzungNr.No.n.
BeispielSinfonie Nr. 1Symphony No. 1Symphonie n° 1Sinfonia n. 1

Band- / Heftnummern

  • Bei mehrbändigen Ausgaben (meist Kaufausgaben, seltener sehr umfangreiche Leihpartituren) muss die Nummer des Bandes angegeben werden.
  • Bandnummern werden mit römischen Ziffern geschrieben. Die Sprache richtet sich nach den für die Titelei jeweils festgelegten Sprachen.
DeutschEnglischFranzösischItalienisch
Band IVolume IVolume IVolume I
  • Eine Information, was genau Bestandteil des jeweiligen Bandes ist, kann in Klammern ergänzt werden.
  • Beispiel:
  • Band I (Präludium 1-12) / Volume I (Präludium 1-12)[10]
  • Verweise auf Fortsetzungs-Bände oder weitere Ausgaben desselben Stücks stehen im Impressum. Siehe dazu den Artikel Impressum.

Chorbesetzung

siehe unter Besetzungsuntertitel

Impressum

Das Impressum erscheint sowohl bei Kauf- als auch bei Leihwerken unter dem Innentitel auf Seite 1. Die Angaben werden auf Deutsch und Englisch sowie optional Französisch gemacht. Die Reihenfolge der Sprachen sollte mit der bei den weiteren Angaben übereinstimmen.

Folgende Angaben müssen darin enthalten sein:

  1. Bestellnummer (nur bei Kaufwerken)
  2. ISMN (nur bei Kaufwerken)
  3. ggf. Verweise auf weitere Ausgaben inkl. Leihmaterial
    1. Im Layout abgesetzt vom restlichen Impressum
    1. ggf. Fassungshinweis

Beispiel Kaufwerk, dreisprachig:

Auch erhältlich / Also available / Disponible également :

Partitur und Stimmen / Score and parts / Partition et parties

ED 12345-1, ISMN 123-0-000-12345-0

Beispiele Leihwerk, dreisprachig:

Auch erhältlich / Also available / Disponible également :

Leihmaterial / Hire material / Matérial en location (www.zinfonia.com)

Ausführlicher, mit Fassungshinweis:

Auch erhältlich:

Fassung für Fagott und Kammerorchester

Aufführungsmaterial leihweise (www.zinfonia.com)

Also available:

Version for bassoon and chamber orchestra     

Performance material on hire (www.zinfonia.com)

Disponible également:

Version pour basson et orchestre de chambre

Matériel d’orchestre en location (www.zinfonia.com)

→ Das Layout ist hier der Übersichtlichkeit halber in einsprachigen Blöcken.

  • Copyright

Copyright: (c) 2016, SCHOTT MUSIC GmbH & Co. KG, Mainz ∙ Printed in Germany

  • Website des Verlages

Ergänzende Angaben im Impressum

Auf Seite 2 (verso) können außerdem folgende Angaben ergänzt werden:

  1. Coverdesign (nur bei Sondercovern von Kaufwerken)
  2. Korrekturhinweis (nur bei Studienpartituren)
  3. Aufführungshinweise (nur bei Klavierauszügen)
  4. Aufführungsrechte von Kaufwerken

Die Angaben werden auf Deutsch und Englisch sowie optional Französisch gemacht. Die Reihenfolge der Sprachen sollte mit der bei den weiteren Angaben übereinstimmen.

Coverdesign

DeutschEnglischFranzösisch
Coverdesign:Cover design:Design de couverture :

Korrekturhinweis

Deutsch:

Diese Studienpartitur wurde im April 2015 erstellt. Die Studienpartitur darf für Aufführungen nicht benutzt werden. Um Aufführungsmaterial zu erhalten, wenden Sie sich bitte an unsere Leihabteilung bzw. an die für Ihr Land zuständige Vertretung. (http://www.zinfonia.com)

Englisch:

This study score was prepared in April 2015. It can not be used for performances. To obtain correct performance material, please place an order with our hire library or contact the local agent for your country. (http://www.zinfonia.com)

Französisch:

Cette partition d’études a été réalisée en avril 2015. Son utilisation n’est pas autorisée pour l’exécution en public. Afin d’obtenir des partitions destinées à une exécution publique, veuillez vous adresser à notre service de location ou à notre représentant dans votre pays. (http://www.zinfonia.com)

Aufführungshinweise

Deutsch:

Diese Ausgabe enthält sowohl die originale Klavierfassung als auch einen Klavierauszug der Fassung für Bariton und Ensemble. Der Klavierauszug dient nur zu Studienzwecken und zur Orientierung bei Aufführungen mit Ensemble.

Englisch:

This edition contains the original piano version as well as a piano reduction of the version for baritone and ensemble. The piano reduction only serves to study purposes and orientation in case of performances with ensemble.

Französisch:

Cette édition comprend la version pour piano originale ainsi qu’une réduction pour piano de la version pour baryton et ensemble. La réduction pour piano sert uniquement à l’étude et donne une orientation lors de l’exécution avec un ensemble.

Oder:

Deutsch:

Dieser Klavierauszug wurde zum Einstudieren der Solostimme innerhalb der Musikpraxis erstellt. Zum genaueren Studium des Werkes wird empfohlen, die Partitur (ED 9601) heranzuziehen. Insbesondere konnte Mikrotonalität im Klavierauszug nur bedingt dargestellt werden.

Englisch:

This piano score has been produced for practical purposes, to assist musicians working on the solo part. For developing a better understanding of the work reference should also be made to the full score (ED 9601). In particular, this piano score provides limited scope for representing microtonal notation.

Französisch:

Cette réduction pour piano a été réalisée en vue d’aider les musiciens à travailler la voix seule. Afin d’étudier l’œuvre de manière plus précise, nous recommandons d’utiliser toute la partition (ED 9601). En effet, la micro-tonalité de la réduction pour piano n’a été représentée que partiellement.

Aufführungsrechte von Kaufwerken

Deutsch:

Für szenische Aufführungen müssen die Aufführungsrechte beim Verlag eingeholt werden. Für szenische Aufführungen im deutschsprachigen Raum wenden Sie sich bitte an unsere Lizenzen-Abteilung. (www.schott-music.com)

Englisch:

In case of a staged performance you have to obtain the stage rights from the publisher. For international staged performances please contact our licensing department. (www.schott-music.com)

Französisch:

Dans le cas d’une interprétation sur scène, il est nécessaire d’acquérir les droits d’exécution auprès de notre maison d’édition. À cet effet, veuillez vous adresser à notre service en charge des contrats de licence. (www.schott-music.com)

Seitenzahlen

  • Der Notentext beginnt immer mit der Seitenzahl 1.
  • Die Seiten der Titelei erhalten in der Regel keine Seitenzahlen. Nur wenn die Titelei sehr umfangreich ist (betrifft v.a. Gesamtausgaben) erhalten sie Seitenzahlen mit römischen Ziffern.
    • Bei einer mit römischen Ziffern versehenen Titelei ist ein Inhaltsverzeichnis der Titelei obligatorisch. Es wird vor das Vorwort gesetzt.
  • → Siehe auch unter Inhaltsverzeichnis bei Ausgaben mit umfangreichem Textteil (Gesamtausgaben etc.)
  • Bei Verweisen werden Seitenzahlen wie folgt abgekürzt und immer mit einem Leerzeichen vor der Zahl gesetzt (betrifft z.B. Kritischen Bericht):
 DeutschEnglischFranzösischItalienisch
SingularS. 1p. 1p. 1p. 1
PluralS. 1-5pp. 1-5p. 1-5p. 1-5

Weitere Angaben

Weitere Angaben sind alle Informationen, die nicht zum Innentitel gehören. Sie sollten nur auf Deutsch, Englisch, Französisch oder Italienisch angegeben werden. Angaben in entlegenen Sprachen beschränken sich auf Titel, ggf. Untertitel, Auftragsangabe und Widmung.

Eine Ausnahme ist die Personenbesetzung – also Rollenbezeichnung und Stimmlage bei Bühnenwerken –, wenn diese vom Komponisten in entlegener Sprache mitgeliefert wird.

Bei der Anordnung kommt es auf die Seitenaufteilung der Ausgabe an. Man sollte sich aber an dieser Reihenfolge orientieren:

  • Widmung
  • Auftragswerk
  • Uraufführung
  • Ersteinspielung (optional)
  • Inhaltsverzeichnis der Titelei (nur bei Ausgaben mit umfangreichem Textteil wie Gesamtausgaben)
  • Vorwort(e)
  • Liedtexte / Gedichttexte
  • Personenbesetzung (nur bei Bühnenwerken)
  • Orchesterbesetzung; außerdem:
    • Notation der Partitur (klingend oder transponiert)
    • Vorzeichenregelung
    • Spielanweisungen / Hinweise zur Aufführung
    • Aufbauanweisungen / räumliche Aufteilung des Ensembles
    • Legende / Zeichenerklärung
  • Dauer (wenn keine Orchesterbesetzung vorhanden ist, dann unter den Block „Uraufführung“)
  • Satzbezeichnungen

Widmung

  • Die Widmung wird in der Sprache angegeben, in der sie der Komponist aufgeschrieben hat.
  • Bei entlegenen Sprachen muss eine englische Übersetzung hinzu. Die Übersetzung wird in eine neue Zeile gesetzt.
  • Da die Einzelstimmen meist keine eigene Titelei beinhalten, empfiehlt es sich, die Widmung auch auf die 1. Notenseite der Stimme, zentriert über den Titel, zu drucken.

Zur Typografie der Widmungsangabe:

  • kursiv
  • zentriert
  • im oberen Seitenbereich
  • „für…“, „for…“, „in memoriam…“, „dedicated to…“ wird klein geschrieben.
  • Es wird kein Punkt ans Ende einer Widmung gesetzt.

Auftragswerk

  • In der Regel lautet die Formulierung „Auftragswerk des / der / von…“
  • Der Hinweis zum Kompositionsauftrag wird in der Sprache und dem Wortlaut, wie er im Auftrags-Vertrag steht, geschrieben.[11]
    • Wenn es zum Zeitpunkt der Titelei-Erstellung noch keinen Vertrag gibt, dann wird die Sprache des Haupttitels verwendet.
  • Steht der Auftragsvermerk in einer entlegenen Sprache, dann muss eine englische Übersetzung hinzu.
    • Auch bei Co-Commissions kann der Hinweis zum Kompositionsauftrag mehrsprachig sein. Dann bietet sich eine Angabe in mehreren Blöcken an. Andernfalls ist es mit Konjunktionen und Artikeln wie „und“ und „the“ schwierig.
  • Beispiel:

Commandée par le Saito Kinen Festival, le Boston Symphony Orchestra et Radio France

Commissioned by the Saito Kinen Festival, the Boston Symphony Orchestra and Radio France

  • Für deutsche Auftragswerk-Angaben ist zum Genitiv-s zu beachten:
    • mit Genitiv-s, wenn ein deutscher Begriff folgt:

Auftragswerk des Mozarteumorchesters Salzburg

Auftragswerk des Konzerthauses Dortmund

  • ohne Genitiv-s, wenn ein fremdsprachlicher Begriff folgt:

Auftragswerk des Istanbul Music Festival

Auftragswerk des Boston Philharmonic Orchestra

Zur Typografie der Auftragswerk-Angabe:

  • gerade
  • zentriert
  • im oberen Seitenbereich
  • beginnt mit einem Großbuchstaben
  • Es wird kein Punkt ans Ende gesetzt, auch wenn die Angabe satzähnlich aussieht.

Uraufführung

Obligatorische Angaben sind Datum, Ort und Ausführende. Folgende Angaben werden in dieser Reihenfolge genannt (ein Aufzählungspunkt entspricht einer Zeile):

Konzertante Aufführungen:

  • Datum, Aufführungsort, Länderkürzel in Klammern
  • Aufführungsstätte (Saalbezeichnungen nur in sinnvollen Ausnahmen)
  • Festival-Name
  • Solist(en)
  • Orchester
  • Chor
  • Choreinstudierung (optional)
  • Dirigent / Musikalische Leitung

Szenische Aufführungen:

  • Datum, Aufführungsort, Länderkürzel in Klammern
  • Aufführungsstätte (Saalbezeichnungen nur in sinnvollen Ausnahmen)
  • Festival-Name
  • Dirigent
  • Inszenierung
  • Kostüme
  • Bühnenbild
  • Choreographie
  • Orchester*
  • Chor*
  • Choreinstudierung (optional)
  • Ggf. Instrumentalsolisten
  • Ballettensemble
  • Sänger (optional)

*Orchester und Chor werden nur dann genannt, wenn es nicht hauseigene Ensembles sind.

Die für die Titelei festgelegte Sprachlichkeit steuert die Angabe der Uraufführung.

Wenn vom Komponisten allerdings nur aus schöpferisch-kreativen Gründen ein italienischer Titel oder Besetzungsuntertitel gewählt wurde und auch die Uraufführung nicht in Italien stattfindet, genügt eine Angabe auf Deutsch/Englisch – unabhängig von der festgelegten Sprachlichkeit der Titelei. (Beispiel: Werke von Penderecki)

Register der Begriffe:

DeutschEnglischFranzösischItalienisch
Oberbegriffe:
UraufführungFirst performanceCréationPrima rappresentazione
szenischstagedscéniquescenica
konzertantconcertversion de concertforma di concerto
szenische AufführungStaged performanceinterprétation      scéniquerappresentazione   scenica
konzertante AufführungConcert performanceinterprétation en version de concertrappresentazione in forma di concerto
Nationale Erst-aufführung   Jeweils zu ersetzen durch das Land! Z.B.:National premiere     Jeweils zu ersetzen durch das Land! Z.B.:Première interprétation nationale   Jeweils zu ersetzen durch das Land! Z.B.:Prima rappresentazione nazionale   Jeweils zu ersetzen durch das Land! Z.B.:
Deutsche
Erstaufführung
US premiereCréation françaisePrima rappresentazione italiana
Personen:
Dirigent /         DirigentinConductorChef d’orchestreDirettore d’orchestra / Direttrice d’orchestra [weibliche Form]
InszenierungStagingMise en scèneRegia
KostümeCostumesCostumesCostumi
BühnenbildStage designDécorsScene
ChoreographieChoreographyChorégraphieCoreografia
Musikalische   LeitungMusical directionDirection musicaleDirezione musicale
ChoreinstudierungChoir directorChef de chœurDirettore di coro
für Filmmusik*:
Erstausstrahlung (Datum / Jahr)First broadcast (Datum / Jahr)Première diffusion (Datum / Jahr)Prima trasmissione (Datum / Jahr)
Filmverlag [nur den Namen nennen]Filmverlag [nur den Namen nennen]Filmverlag [nur den Namen nennen]Filmverlag [nur den Namen nennen]
RegieDirectionRégieRegia
DrehbuchScreenplayScénarioSceneggiatura

*Bei Filmmusik außerdem optional anzugeben:

  • Orchester, das die Filmmusik eingespielt hat
  • Dirigent
  • Sound Design

Datumsformate:

DeutschEnglischFranzösischItalienisch
1. Januar 2014, Ort (LK)1 January 2014, Ort (LK)Le 20 février 2014, Ort (LK)Il 10 giugno 2014, Ort (LK)

(LK = Länderkürzel)

In der Regel werden UA-Angaben in zwei separaten Blöcken (bspw. Deutsch/Englisch) angegeben.

Ausnahme: Werden auf Wunsch des Komponisten zusätzlich nationale Erstaufführungen angegeben oder die Uraufführungen einer Originalfassung und einer revidierten Fassung genannt, sollten die Angaben nur in einem – dann mehrsprachigen – Block erfolgen. Das Datum wird nur in einer – und zwar der im Folgenden zuerst genannten – Sprache angegeben.

Generell sollte derselbe Aufführungstermin nur in maximal zwei Blöcken angezeigt werden, sonst wird es zu unübersichtlich. Es kann folglich auch dreisprachige UA-Angaben in einem Block geben.

Beispiele:

1) Deutsch

Beispiel a)

Uraufführung:

30. Juni 2014, Mainz (D)

Staatstheater

Artemis Quartett:

Vineta Sareika, Violine

Gregor Sigl, Violine

Friedemann Weigle, Viola

Eckart Runge, Violoncello

→ Bei Streichquartetten u.ä. Ensembles können der Name des Quartetts sowie die einzelnen Spieler genannt werden.

Beispiel b)

Uraufführung:

1. August 2000, Columbus, OH (USA)

National Flute Association Convention 2000

John Fonville, Flöte

Anne LaBorge, Flöte

Elisabeth Brown, Flöte

→ Mehrere Solisten, die das gleiche Instrument spielen, werden dennoch in separaten Zeilen aufgeführt.

2) Englisch

First performance:

1 January 2014, Frankfurt (D)

Opernhaus

Conductor: Kirill Petrenko

Staging: Harry Kupfer

Costumes: Yan Tax

Stage design: Hans Schavernoch

3) Deutsch und Englisch zusammen in zweisprachigen Blöcken:

Beispiel a)

First performance / Uraufführung:

15 October 2012, Pamplona (E)

Auditorio Baluarte

Euskadiko Orkestra – Basque National Orchestra

Conductor / Dirigent: Andrés Orozco-Estrada

First performance of the revised version / Uraufführung der revidierten Version:

31 January 2013, Bordeaux (F)

Auditorium

Inauguration of the new Bordeaux Auditorium / Eröffnung des neuen Bordeaux     Auditorium

Orchestre National Bordeaux Aquitaine

Conductor / Dirigent: Kwamé Ryan

Beispiel b)

Uraufführung / First performance:

1. Januar 2014, München (D)

Philharmonie im Gasteig

Münchener Biennale 2014

Jörg Widmann, Klarinette / clarinet

Bayerisches Staatsorchester

Dirigent / Conductor: Kent Nagano

Britische Erstaufführung / UK premiere:

10. Februar 2014, London (UK)

Royal Festival Hall

Jörg Widmann, Klarinette / clarinet

Bayerisches Staatsorchester

Dirigent / Conductor: Kent Nagano

→ Instrumente werden im Englischen klein geschrieben, wie auch in den Titeleien.

→ nach einem Schrägstrich wird nur groß geschrieben, wenn danach ein Doppelpunkt folgt. (Beispiel: Dirigent / Conductor: […])

→ Orte und Aufführungsstätten werden genau wie Orchester immer in der Landessprache geschrieben, also niemals übersetzt.

4) Französisch

Création :

Le 20 février 2014, Metz (F)

Arsenal

Festival « Musiques volantes » 2014

Carolin Widmann, violon

Ensemble Resonanz & Ensemble Variances

Chef d’orchestre : Jonathan Stockhammer

→ Vor den Doppelpunkt wird im Französischen ein Leerzeichen gesetzt.

→ Auch Anführungsstriche müssen der jeweiligen Sprache angepasst werden.

→ siehe unter Anführungsstriche

5) Italienisch

Prima rappresentazione:

Il 10 giugno 2014, Roma (I)

Auditorium Parco della Musica

Emmanuel Pahud, flauto

Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia

Direttore: Riccardo Chailly

6) Dreisprachig zusammen in einem Block:

Création / First performance / Uraufführung:

Le 28 avril 2002, London (UK)

Royal Festival Hall

Anne-Sophie Mutter, violon / violin / Violine

London Philharmonic Orchestra

Chef d’orchestre / Conductor / Dirigent: Kurt Masur

Zur Typografie der Uraufführungs-Angaben:

  • gerade
  • zentriert
  • im unteren Seitenbereich

Ersteinspielung

  • Die Angabe der Ersteinspielung ist optional.
  • Die für die Titelei festgelegte Sprachlichkeit steuert die Angabe der Ersteinspielungsangaben. Die Begriffe lauten:
DeutschEnglischFranzösischItalienisch
ErsteinspielungFirst recordingPremier enregistrementPrima registrazione

Notwendige Angaben sind mindestens:

  • Label
  • Bestellnummer
  • Jahr der Ersteinspielung
  • Komponist und Titel der Aufnahme (CD, DVD etc.)
  • Interpret(en)

Beispiel:

First recording / Ersteinspielung:

WERGO WER 67872 (2010)

Renato de Grandis:

Movimento perpetuo. Preludi per pianoforte

Antonio Tarallo, piano / Klavier

Zur Typografie der Ersteinspielungs-Angaben:

  • gerade
  • zentriert
  • im unteren Seitenbereich

Inhaltsverzeichnis bei Ausgaben mit umfangreichem Textteil (Gesamtausgaben etc.)

  • In der Regel erhält eine Titelei keine gedruckte Paginierung. Dies wird nur dann notwendig, wenn die Titelei oder der Textanhang (z.B. Kritischer Bericht) sehr umfangreich sind. Die Seiten der Titelei werden in diesem Fall mit römischen Zahlen paginiert.
  • Das Inhaltsverzeichnis steht dann direkt vor dem Vorwort.
  • Der Abstand zwischen Inhaltsangaben und Seitenzahl wird auspunktiert.
  • Die Überschriften lauten:
DeutschEnglischFranzösischItalienisch
InhaltContentsTable des matièresIndice

Beispiel:

Vorwort / Preface / Préface…………………………………… I

Gedichte / Poems …………………………………………….. IV

Orchester / Orchestra…………………………………………… VIII

Hinweise zur Aufführung / Performance directions ……….. X

Aufstellung der Instrumente / Seating order……………….  X

Zeichenerklärungen / Explanation of signs ………………… XI

I Lied 1………………………………………………………….. 1

II Lied 2…………………………………………………………. 20

III Lied 3………………………………………………………… 30

usw.

Kritischer Bericht………………………………………………. 150

Vorwort

  • Vorworte können in beliebig viele Sprachen übersetzt werden. Englisch ist obligatorisch.
  • Die Reihenfolge der in der Titelei verwendeten Sprachen sollte eingehalten werden. Vorworte in zusätzlichen Sprachen kommen ans Ende der Vorworte.
  • Übersetzungen von (Satz-)Titeln in Vorworten werden nur gemacht, wenn diese ohnehin Bestandteile der Titelei sind. Der (Satz-)Titel in der Originalsprache wird immer zuerst genannt. Die Übersetzung folgt dann in Klammern.
  • Umfang: eine halbe bis ganze Seite (3000–6000 Zeichen)
  • Anhaltspunkte für den Inhalt:
    • Wann wurde das Werk komponiert?
    • Wieso wurde das Werk komponiert (kreativer Auslöser? Inspiriert von…? Auftraggeber?)
    • Was bedeutet der Titel?
    • Widmung?
    • Interpretationsvorschläge
    • In welchem Stil wurde es komponiert?
    • Unter welchen Umständen wurde es komponiert?
    • Gibt es mehrere Fassungen/Besetzungen?
    • Wie wurde die Uraufführung aufgenommen? (nur bei „Altwerken“)
    • Nicht im Vorwort stehen sollten weit ausholende musikgeschichtliche Betrachtungen, die nur entfernt mit dem vorliegenden Werk zu tun haben.
  • Die Überschriften in den vier geläufigsten Sprachen lauten:
DeutschEnglischFranzösischItalienisch
VorwortPrefacePréfacePrefazione

Zur Typografie der Vorworte:

  • Nennung von (Satz-)Titeln im Text: kursiv, normale Schriftstärke
  • Übersetzungen von (Satz-)Titeln: in Klammern, kursiv, normale Schriftstärke
  • Zitate in Anführungsstrichen
  • Autor:
    • rechtsbündig unter dem Fließtext, getrennt durch eine Leerzeile
    • in identischer Punktgröße wie das Vorwort
  • Übersetzer:
    • rechtsbündig, in Klammern, unter dem Namen des Autors
    • in identischer Punktgröße wie das Vorwort
    • die Begriffe in den vier geläufigsten Sprachen lauten:
DeutschEnglischFranzösischItalienisch
Übersetzung:Translation:Traduction :Traduzione:

Liedtexte und Gedichttexte

  • Liedtexte und Gedichttexte müssen in der Titelei angegeben werden, damit der Kunde den Text nicht mühsam aus dem Notentext erschließen muss.
  • Die Regeln der neuen deutschen Rechtsschreibung sollten befolgt und Texte in alten Schreibweisen ggf. angepasst werden.
  • Bibliographische Angaben sind verpflichtend, wenn Texte aus einem größeren Gesamtwerk entnommen wurden.
  • Wann Lied- und Gedichttexte in Übersetzungen angegeben werden, ist die Entscheidung des Lektors. Dabei muss auch der Umfang der Texte und der Zeitaufwand, eine gültige Übersetzung zu recherchieren, bedacht werden.
  • Übersetzungen von Texten aus entlegenen Sprachen können für den Kunden wichtiger sein als solche aus geläufigen Sprachen.

Zur Typografie der Texte:

  • Titel des Gedichtes / Textes: fett
  • Textdichter mit Lebensdaten: in Klammern in dieselbe Zeile, normal gesetzt. Lebensdaten mit Komma vom Namen getrennt
  • optional: Entstehungsdatum des Gedichtes / Textes, wenn es vom Komponisten mitgeliefert wird: in Klammern in separate Zeile, normal gesetzt

Beispiel:

Anfangs wollt ich fast verzagen (Heinrich Heine, 1797–1856)

Anfangs wollt ich fast verzagen
Und ich glaubt, ich trüg es nie;
Und ich hab es doch getragen –
Aber fragt mich nur nicht, wie?

  • Bei mehreren Texten desselben Dichters (z.B. aus einem Zyklus) wird dieser einmal zu Beginn genannt. Im Folgenden stehen nur die Titel der Gedichte.

Personenbesetzung

  • Die Angabe der Personenbesetzung – also Rollenbezeichnung und Stimmlage – erfolgt in den Sprachen, in denen gesungen werden kann.
  • → Für entlegene Sprachen gilt: Nur wenn die Stimmlagen dem Lektor mitgeliefert werden, werden sie in der entlegenen Sprache angegeben. Übersetzungen müssen nicht extra angefordert werden.
  • Nähere Beschreibungen der Rolle werden mit Komma angeschlossen.
  • Die Stimmlagen beginnen immer mit einem Großbuchstaben.
  • Im Englischen wird bei mehrteiligen Rollenbezeichnung in der Regel jedes „wichtige“ Wort großgeschrieben.
  • Im Französischen und Italienischen wird in der Regel nur der erste Buchstabe in einer Zeile sowie die Stimmlage groß geschrieben.
  • Angaben in mehreren Sprachen werden in jeweils separaten Blöcken gemacht.
  • Die Überschriften lauten:
DeutschEnglischFranzösischItalienisch
PersonenCharactersPersonnagePersonaggi
  • Der Abstand zwischen Rolle und Stimmlage wird auspunktiert.

Beispiel 1: Humperdinck, Hänsel und Gretel:

→ Kann auf Deutsch und Englisch gesungen werden.

Personen

Peter, Besenbinder….. Bariton

Gertrud, sein Weib….. Mezzosopran

Hänsel………………… Mezzosopran

Gretel…………………. Sopran

Knusperhexe…………. Mezzosopran

Characters

Peter, a broom-maker………… Baritone

Gertrud, his wife……………… Mezzo-soprano

Hansel………………………… Mezzo-soprano

Gretel………………………….. Soprano

The Witch…………………….. Mezzo-soprano

Beispiel 2: Nono, Intolleranza:

→ Kann auf Italienisch und Deutsch gesungen werden. Englisch ist Pflichtsprache.

Personen

Ein Flüchtling………….Tenor

Seine Gefährtin……….Sopran

Eine Frau……………….Alt

Personaggi

Un emigrante…………Tenore

La sua compagna……Soprano

Una donna……………Contralto

Characters

A Fugitive…………….Tenor

His Companion………Soprano

A Woman…………….Alto

Orchesterbesetzung

  • Die Angabe der Orchesterbesetzung auf Englisch ist Pflicht.
  • Bei den meisten Schott Mainz-Titeln wird die Orchesterbesetzung 1. auf Deutsch und 2. auf Englisch angegeben.
    • Prominente Ausnahmen:
    • Penderecki, Shchedrin: 1. Italienisch, 2. Englisch, (3. Deutsch)
    • Pécou: 1. Französisch, 2. Englisch
  • Die Sprache, die in der Instrumentenleiste verwendet wird, sollte in der Regel auch in der Orchesterbesetzung (weitere Angaben) verwendet werden. Es ist allerdings die Entscheidung des Lektors, inwieweit dies notwendig ist. (Betrifft meist italienischsprachige Instrumentenleisten.)
  • Verwendung von arabischen und römischen Zahlen:
    • Arabische Zahlen, wenn die Anzahl der Instrumente / Spieler gemeint ist.
    • Römische Zahlen, wenn eine Instrumentengruppe gemeint ist.
    • Beispiel: 16 Violinen I
  • Die Streichinstrumente werden generell im Plural genannt.
  • Einfach besetzte Instrumente werden ohne die Ziffer 1 davor aufgezählt.
  • Oktavlagen werden mit hochgestellten Ziffern beschrieben.
    • Beispiel: zweigestrichenes Es = es2

Oktavbereiche:

  • Bei Angabe mehrerer Tonhöhen (vier oder mehr) bietet sich eine Abbildung an.

Beispiel:

  • Spielanweisungen, Hinweise zur Vorzeichenregelung, Notation der Partitur etc. werden in den in der Orchesterbesetzung verwendeten Sprachen angegeben.
  • Die Angabe der Orchesterbesetzung in verschiedenen Sprachen auf separaten Seiten oder auf einer Seite untereinander ist abhängig vom Layout (Größe der Besetzungsangaben).
  • Schreibweise bei Wechselinstrumenten: 2 Flöten (2. auch Piccolo)
  • Die Anzahl der Schlagzeuger wird in Klammern unter „Schlagzeug“ gesetzt. Es sollten Ziffern verwendet werden. Ein Doppelpunkt wird hinter „Schlagzeug“ gesetzt.
  • Wenn die Schlaginstrumente jeweils einem Spieler zugeordnet sind, erfolgt die Zuweisung über römische Ziffern, ohne Punkt.
  • Instrumente beginnen am Zeilenanfang groß. Instrumente wie „große Trommel“ werden jedoch am Zeilenanfang klein geschrieben.
  • Beispiel:

Schlagzeug:       I

(4-5 Spieler)     2 Vibraphone

                        Marimba

                          Röhrenglocken (2 Oktaven)

                          3 Becken

                          II

                          chinesisches Becken

                          6 Tomtoms

                          2 Timbales (brasilianische Rahmentrommel)

                          III

                          große Trommel

                          2 Woodblocks

Hinweise zur Besetzung auf Englisch

→ Liste der gebräuchlichsten Instrumente siehe unten

  • Instrumente beginnen nur am Zeilenanfang groß
  • Wechselinstrumente werden also vollständig klein geschrieben.
  • Zu beachten ist zum Punkt „Zeilenanfang“:
    • Bei zweiteiligen Instrumentenbezeichnungen wird ausschließlich der erste Buchstabe groß geschrieben:
  • Bass clarinet, Tenor saxophone, Bass drum, Suspended cymbal etc.
    • Großschreibung des ersten Buchstabens gilt auch, wenn eine Zahl am Zeilenanfang steht:
  • 2 Flutes
  • Notennamen werden immer groß geschrieben:
    • Clarinet in A
  • Wo benötigt, muss das Versetzungszeichen verwendet werden. Z.B.:
    • Clarinet in B (statt in B flat oder in Bb)
    • Crotales (C#) (statt in C sharp)
  • Ordnungszahlen bei Wechselinstrumenten: 1st – 2nd – 3rd – 4th
    • Schreibweise in der Regel:
  • 2 Flutes (2nd doubling piccolo)
    • Auch möglich:
  • 2 Flutes (2nd also piccolo)

Hinweise zur Besetzung auf Französisch

→ Liste der gebräuchlichsten Instrumente siehe unten

  • Instrumente beginnen nur am Zeilenanfang groß
  • Wechselinstrumente werden also vollständig klein geschrieben.
  • Zu beachten ist zum Punkt „Zeilenanfang“:
    • Bei zweiteiligen Instrumentenbezeichnungen wird ausschließlich der erste Buchstabe groß geschrieben:
  • Clarinette basse, Saxophone ténor etc.
    • Großschreibung des ersten Buchstabens gilt auch, wenn eine Zahl am Zeilenanfang steht:
  • 2 Flûtes
  • Notennamen werden immer klein geschrieben:
    • Clarinette en la
  • Wo benötigt, muss das Versetzungszeichen verwendet werden. Z.B.:
    • Clarinette en si
    • Crotales (C#)
  • Ordnungszahlen bei Wechselinstrumenten: Der bestimmte Artikel muss genannt werden!:
MaskulinFeminin
le 1erla 1re
le 2ela 2e
le 3ela 3e
le 4ela 4e

→ Schreibweise:

2 Flûtes (la 2e aussi petite flûte)

→ Auch möglich, wenn das betreffende Instrument nur einmal besetzt ist:

Clarinette (jouant la clarinette basse)

  • Als Hilfestellung sind in der Liste der gebräuchlichsten Instrumente die korrekten Artikel bei den Instrumenten, die häufig Wechselinstrumente beinhalten, hinzugefügt.

Hinweise zur Besetzung auf Italienisch

→ Liste der gebräuchlichsten Instrumente siehe unten

  • Instrumente beginnen nur am Zeilenanfang groß
  • Wechselinstrumente werden also vollständig klein geschrieben.
  • Zu beachten ist zum Punkt „Zeilenanfang“:
    • Bei zweiteiligen Instrumentenbezeichnungen wird ausschließlich der erste Buchstabe groß geschrieben:
  • Clarinetto basso, Sassofono tenore etc.
    • Großschreibung des ersten Buchstabens gilt auch, wenn eine Zahl am Zeilenanfang steht:
    • 2 Flauti
  • Notennamen werden immer klein geschrieben:
    • Clarinetto in la
  • Wo benötigt, muss das Versetzungszeichen verwendet werden. Z.B.:
    • Clarinetto in si
    • Crotales (C#)
  • Ordnungszahlen bei Wechselinstrumenten: 1° – 2° – 3° – 4°
  • → Schreibweise:

2 Flauti (2° anche flauto piccolo)

  • Besetzungsuntertitel: Vor Vokalen „ed“, ansonsten „e“.
  • Beispiele:

per tromba ed orchestra

per violino e violoncello

Liste der gebräuchlichsten Instrumente

Überschrift für die Angabe der Besetzung:

DeutschEnglischFranzösischItalienisch
OrchesterOrchestraOrchestreOrchestra
EnsembleEnsembleEnsembleComplesso
Besetzung*SettingDistributionDistribuzione

*„Besetzung“ kommt nur in Ausnahmen vor, z.B. als Überschrift bei Werken, in denen sowohl ein kleines Ensemble als auch ein Orchester vorkommen.

1. Instrumente ohne Schlagzeug (inkl. Stimmlagen) im Singular und Plural
Deutsch (Singular, Plural)Englisch (Singular, Plural)Französisch (Singular, Plural)Italienisch (Singular, Plural)
HolzbläserWoodwindBoisLegni
Piccolo   PiccolosPiccolo   Piccolos(le) Piccolo ; Petite flûte   Piccolos ; Petites flûtesFlauto piccolo   Flauti piccoli
Altflöte   AltflötenAlto flute   Alto flutesFlûte alto   Flûtes altoFlauto contralto   Flauti contralti
Bassflöte   BassflötenBass flute   Bass flutesFlûte basse   Flûtes basseFlauto basso   Flauti bassi
Flöte   FlötenFlute   Flutes(la) Flûte   FlûtesFlauto   Flauti
Oboe   OboenOboe   Oboes(le) Hautbois   HautboisOboe   Oboi
Oboe d’amore   Oboi d’amoreOboe d’amore   Oboes d‘amoreHautbois d’amour   Hautbois d’amourOboe d’amore   Oboi d‘amore
Englischhorn   EnglischhörnerCor anglais   Cor anglaisCor anglais   Cors anglaisCorno inglese   Corni inglesi
Heckelphon   HeckelphoneHeckelphone   HeckelphonesHeckelphone   HeckelphonesHeckelfono   Heckelfoni
Es-Klarinette / Kleine Klarinette   Es-Klarinetten / Kleine KlarinettenE clarinet / Soprano clarinet   E clarinets / Soprano clarinets(la) Clarinette en mi / Petite clarinette   Clarinettes en mi / Petites clarinettesClarinetto in mi / Clarinetto piccolo   Clarinetti in mi Clarinetti piccoli
Klarinette in B     Klarinetten in BClarinet in B / Bb clarinet   Clarinets in B / Bb clarinetsClarinette en si     Clarinettes en siClarinetto in si     Clarinetti in si
Bassklarinette   BassklarinettenBass clarinet   Bass clarinetsClarinette basse   Clarinettes basseClarinetto basso   Clarinetti bassi
Kontrabass-klarinette   Kontrabass-klarinettenContrabass clarinet   Contrabass clarinetsClarinette contrebasse     Clarinettes contrebasseClarinetto contrab-basso   Clarinetti contrabbassi  
Bassetthorn   BassetthörnerBasset horn   Basset hornsCor de basset   Cors de bassetCorno di bassetto   Corni di bassetto
Sopranino-saxophon   Sopranino-saxophoneSopranino saxophone   Sopranino saxophones(le) Saxophone sopranino     Saxophones sopraninoSopranino     Sopranini
Sopransaxophon     SopransaxophoneSoprano saxophone   Soprano saxophonesSaxophone soprano     Saxophones sopranoSassofono soprano     Sassofoni soprani
Altsaxophon   AltsaxophoneAlto saxophone   Alto saxophonesSaxophone alto   Saxophones altoSassofono contralto   Sassofoni contralti
Tenorsaxophon   TenorsaxophoneTenor saxophone   Tenor saxophonesSaxophone ténor   Saxophones ténorSassofono tenore   Sassofoni tenori
Baritonsaxophon     BaritonsaxophoneBaritone saxophone   Baritone saxophonesSaxophone baryton     Saxophones barytonSassofono baritone     Sassofoni baritoni
Fagott   FagotteBassoon   Bassoons(le) Basson   BassonsFagotto   Fagotti
Kontrafagott   KontrafagotteDouble bassoon   Double bassoonsContrebasson   ContrebassonsContrafagotto   Contrafagotti
    
BlechbläserBrassCuivresOttoni
Horn   HörnerHorn   HornsCor   CorsCorno   Corni
Flügelhorn   FlügelhörnerFlugelhorn   FlugelhornsBugle   BuglesFlicorno   Flicorni
Wagnertuba   WagnertubenWagner tuba   Wagner tubasTuba wagnérien   Tubas wagnériensTuba wagneriana   Tube wagneriane
Kornett   KornetteCornet   CornetsCornet   CornetsCornetta   Cornette
Trompete   TrompetenTrumpet   TrumpetsTrompette   TrompettesTromba   Trombe
Basstrompete   BasstrompetenBass trumpet   Bass trumpetsTrompette basse   Trompettes basseTromba bassa   Trombe basse
Posaune   PosaunenTrombone   TrombonesTrombone   TrombonesTrombone   Tromboni
Tenorposaune   TenorposaunenTenor trombone   Tenor trombonesTrombone ténor   Trombones ténorTrombone tenore   Tromboni tenori
Bassposaune   BassposaunenBass trombone   Bass trombonesTrombone basse   Trombones basseTrombone basso   Tromboni bassi
Kontrabass-posaune   Kontrabass-posaunenContrabass trombone   Contrabass trombonesTrombone contrebasse     Trombones contrebasseTrombone contrabbasso   Tromboni contrabbassi
Tuba (= Basstuba)   TubenTuba   TubasTuba   TubasTuba   Tube
Tenortuba   TenortubenTenor tuba   Tenor tubasTuba ténor   Tubas ténorTuba tenore   Tube tenori
Basstuba   BasstubenBass tuba   Bass tubasTuba basse   Tubas basseTuba bassa   Tube basse
Bariton / Euphonium   Baritons / EuphonienBaritone / Euphonium   Baritones / EuphoniumsBaryton / Euphonium     Barytons / EuphoniumsBombardino / Eufonio     Bombardini / Eufonii
    
Pauke   PaukenTimpano   TimpaniTimbale   TimbalesTimpano   Timpani
SchlagzeugPercussionPercussionPercussione
    
Gitarre   GitarrenGuitar   GuitarsGuitare   GuitaresChitarra   Chitarre
Mandoline   MandolinenMandolin   MandolinsMandoline   MandolinesMandolino   Mandolini
Harfe   HarfenHarp   HarpsHarpe   HarpesArpa   Arpe
   
TasteninstrumenteKeyboard instrumentsInstruments à clavierStrumenti a tastiera
Celesta   CelestasCelesta   CelestasCélesta   CélestasCelesta   Celeste
Cembalo   CembalosHarpsichord   HarpsichordsClavecin   ClavecinsClavicembalo   Clavicembali
Akkordeon   AkkordeonsAccordion   AccordionsAccordéon   AccordéonsFisarmonica   Fisarmoniche
Harmonium   HarmoniumsHarmonium   HarmoniumsHarmonium   HarmoniumsArmonio   Armonii
Klavier   KlavierePiano   PianosPiano   PianosPianoforte   Pianoforti
Orgel   OrgelnOrgan   OrgansOrgue   OrguesOrgano   Organi
    
Chor   ChöreChoir / Chorus   Choirs / ChorusesChœur   ChœursCoro   Cori
Sopran   SopraneSoprano   SopranosSoprano   SopranosSoprano   Soprani
Mezzosopran   MezzosopraneMezzo-soprano   Mezzo-sopranosMezzo-soprano   Mezzo-sopranosMezzosoprano   Mezzosoprani
Alt   AltiAlto   AltosAlto   AltosContralto   Contralti
Countertenor   CountertenöreCountertenor   CountertenorsContre-ténor   Contre-ténorsContraltista   Contraltisti
Tenor   TenöreTenor   TenorsTénor   TénorsTenore   Tenori
Bariton   BaritoneBaritone   BaritonesBaryton   BarytonsBaritono   Baritoni
Bass   BässeBass   BassesBasse   BassesBasso   Bassi
    
StreicherStringsCordesArchi
Violine   ViolinenViolin   ViolinsViolon   ViolonsViolino   Violini
Viola   ViolenViola   ViolasAlto   AltosViola   Viole
Viola d’amore   Violen d’amoreViola d’amore   Violas d’amoreViole d’amour   Violes d’amourViola d’amore   Viole d‘amore
Violoncello   VioloncelliVioloncello   VioloncellosVioloncelle   VioloncellesVioloncello   Violoncelli
Kontrabass   KontrabässeDouble bass   Double bassesContrebasse   ContrebassesContrabbasso   Contrabbassi
2. Schlagzeug / Percussion / Percussione im Singular und Plural

Die Angabe der Anzahl der Schlagzeuger ist Pflicht. Die Begriffe lauten:

DeutschEnglischFranzösischItalienisch
1 Spieler / 2 Spieler1 player / 2 players1 exécutant / 2 exécutants1 suonatore / 2 suonatori
Deutsch (Singular, Plural)Englisch (Singular, Plural)Französisch (Singular, Plural)Italienisch (Singular, Plural)
Glockenspiel    GlockenspieleGlockenspiel   GlockenspielsGlockenspiel   GlockenspielsCampanelli   Campanelli
Crotales /  FingerzimbelnCrotales / Finger cymbalsCrotalesCrotales / Cimbalini
Xylophon   XylophoneXylophone   XylophonesXylophone   XylophonesXilofono; Silofono   Xilofoni; Silofoni
Xylorimba (=Xylomarimba)   XylorimbasXylorimba     XylorimbasXylorimba     XylorimbasXylorimba     Xylorimbe
Vibraphon   VibraphoneVibraphone   VibraphonesVibraphone   VibraphonesVibrafono   Vibrafoni
Marimba / Marimbaphon   Marimbas / MarimbaphoneMarimba / Marimbaphone   Marimbas / MarimbaphonesMarimba     MarimbasMarimba / Marimbafono   Marimbe / Marimbafoni
(Trinidad) Steel Drum   (Trinidad) Steel DrumsSteel drum     Steel drumsTambour d’acier     Tambours d’acierTamburo di ferro     Tamburi di ferro
Hackbrett (= Cymbal, Cimbalom, Zimbal, Psalter)   Hackbretter (Cymbals, Cimbaloms, Zimbale, Psalter)Cimbalom       CimbalomsCymbalum       CymbalumsCimbalom       Cimbalom
GlasharmonikaGlass harmonicaHarmonica de verreArmonica a vetro
GlasharfeGlass harpHarpe de verre / VerrillonBicchieri musicali
RöhrenglockenTubular bellsCloches tubulairesCampane tubolari
PlattenglockenPlate bellsCloches en lame de métalCampane in lastra di metallo
    
Triangel   TriangelnTriangle   TrianglesTriangle   TrianglesTriangolo   Triangoli
BeckenpaarCymbals (pair)Paire de cymbalesPiatti a due
Hängendes Becken   Hängende BeckenSuspended cymbal   Suspended cymbalsCymbale suspendue     Cymbales suspenduesPiatto sospeso     Piatti sospesi
Nietenbecken     NietenbeckenSizzle cymbal     Sizzle cymbalsCymbale cloutée / Cymbales sur tiges   Cymbales cloutées / Cymbales sur tigesPiatti chiodati     Piatti chiodati
Hi-Hat   Hi-HatsHi-hat   Hi-hatsHi-hat   Hi-hatsHi-hat   Hi-hats
Sonagli (Rollschellen)SonagliSonagliSonagli
Schellenbaum     SchellenbäumeBell tree     Bell treesChapeau chinois     Chapeaux chinoisAlbero di sonagli / Cappello cinese   Alberi di sonagli / Cappelli cinesi
Kuhglocke   KuhglockenCow bell   Cow bellsCloche de vache   Cloches de vacheCampanaccio   Campanacci
Dobači (Japanische Tempelglocken)Dobači (Japanese temple bells)Dobači (cloches de temple japonaises)Dobači (campane di tempio giapponesi )
Gong; Buckelgong     Gongs; BuckelgongsGong; Button gong   Gongs; Button gongsGong ; Gong javanais     Gongs ; gongs javanaisGong; Gong giavanese     Gonghi; Gonghi giavanesi
Wassergong; Watergong   Wassergongs; WatergongsWater gong     Water gongsWater gong (wird nicht übersetzt)   Water gongsWater gong (wird nicht übersetzt)   Water gongs
Tamtam   TamtamsTam-tam   Tam-tamsTam-tam   Tam-tamTam-tam   Tam-tams
Amboss   AmbosseAnvil   AnvilsEnclume   EnclumesIncudine   Incudini
Tamborim (brasilianische Rahmentrommel)Tamborim (Brazilian frame drum)  Tamborim (Tambour à cadre brésilien)Tamborim (Tamburo a cornice brasiliano)
Tamburin (mit / ohne Schellen)   Tamburins (mit / ohne Schellen)Tambourine (with / without snares)   Tambourines (with / without snares)Tambourin (avec / sans grelots)     Tambourins (avec / sans grelots)Tamburino (con / senza sonagli)     Tamburini (con / senza sonagli)
BongoBongo   BongosBongo   BongosBongo   Bongos
Darabukka, auch Tabla (arabische Handtrommel)Darbuka; Tabla (Arabian hand drum)Darbukka/Darbouka; Tabla (tambour arabe en gobelet/calice)Darbuka/Darabuka; Tabla (tamburo arabo a forma di calice)
Tabla; Banya (indische Handtrommel)Tabla; Banya (Indian hand drum)Tabla; Banya (tambour à main indien)Tabla; Banya (tamburo a mano indiano)
Kleine Trommel (mit Schnarrsaiten; auch: Militärtrommel, Rührtrommel)   Kleine TrommelnSnare drum; Military drum         Snare drums; Military drumsTambour militaire           Tambours militairesTamburo piccolo / Tamburo militare / Tamburo rullante       Tamburi piccoli / Tamburi militari / Tamburi rullanti
Kleine Trommel ohne Schnarr-saiten   Kleine Trommeln ohne Schnarr-saitenSide drum     Side drumsCaisse claire     Caisses clairesCassa chiara     Casse chiare
Tomtom   TomtomsTom-tom   Tom-tomsTom-tom   Tom-tomsTom-tom   Tom-toms
Schlitztrommel     SchlitztrommelnSlit drum     Slit drumsTambour de bois     Tambours de boisTamburo di legno a fessura   Tamburi di legno a fessura
Holztrommel   HolztrommelnWood drum   Wood drumsTambour en bois   Tambours en boisTamburo di legno   Tamburi di legno
Rührtrommel (auch: Tenor trommel, Wirbeltrommel)   RührtrommelnMarching drum; Tenor drum; Field drum     Marching drums; Tenor drums; Field drumsCaisse roulante         Caisses roulantesCassa rullante         Casse rullanti
Conga   CongasConga   CongasConga   CongasConga   Conghe
Timbales (lateinamerikanische Doppeltrommel)Timbales (Latin American pair of drums)Timbales cubainesTimbales (Coppia di tamburi nella musica latino-americana )
Große Trommel   Große TrommelnBass drum   Bass drumsGrosse caisse   Grosses caissesGrancassa   Grancasse
Drum Set   Drum SetsDrum set   Drum setsBatterie   BatteriesBatteria   Batterie
Brummtopf / Reibtrommel (auch: Löwenge brüll; Waldteufel)   BrummtöpfeFriction drum         Friction drumsTambour à friction         Tambours à frictionTamburo a frizione         Tamburi a frizione
    
Chimes (hängende Stäbe)Chimes / Wind chimesChimes (wird nicht übersetzt)Chimes (wird nicht übersetzt)
Glass ChimesGlass chimesGlass chimes (wird nicht übersetzt)Glass chimes (wird nicht übersetzt)
Metal ChimesMetal chimesMetal chimes (wird nicht übersetzt)Metal chimes (wird nicht übersetzt)
Shell ChimesShell chimesShell chimes (wird nicht übersetzt)Shell chimes (wird nicht übersetzt)
Bamboo ChimesBamboo chimesBamboo chimes (wird nicht übersetzt)Bamboo chimes (wird nicht übersetzt)
Guiro   GuirosGuiro   GuirosGuiro   GuirosGuiro   Guiros
Maracas (Rumbakugeln)MaracasMaracasMaracas
Sistrum (Rassel)   SistrenSistrum   SistrumsSistre   SistresSistro   Sistri
Ratsche   RatschenRatchet; Rattle   Ratchets; RattlesCrécelle   CrécellesRaganella   Raganelle
KastagnettenCastanetsCastagnettesCastagnette
ClavesClavesClavesClaves
Woodblock     WoodblocksWood block     Wood blocksWood block (wird nicht übersetzt)   Wood blocksWood block (wird nicht übersetzt)   Wood blocks
Tempelblock     TempelblöckeTemple block     Temple blocksTemple block (wird nicht übersetzt)   Temple blocksTemple block (wird nicht übersetzt)   Temple blocks
Pfeife   PfeifenWhistle   WhistlesSifflet   SiffletsFischietto   Fischietti
Peitsche / Klappholz   Peitschen / KlapphölzerWhip     WhipsFouet     FouetsFrusta     Fruste
Flexaton   FlexatonsFlexatone   FlexatonesFlexaton   FlexatonsFlessatono   Flessatoni
Singende Säge   Singende SägenMusical saw   Musical sawsScie musicale   Scies musicalesSega   Seghe
Lotosflöte     LotosflötenSwanee whistle     Swanee whistlesJazzo-flûte / Flûte à coulisse   Jazzo-flûtes / Flûtes à coulisseFlauto a tiro     Flauti a tiro
Sirene   SirenenSiren   SirensSirène   SirènesSirena   Sirene
Windmaschine   WindmaschinenWind machine   Wind machinesMachine à vent   Machines à ventEolifono   Eolifoni
Donnerblech     DonnerblecheThunder sheet     Thunder sheetsThunder sheet (wird nicht übersetzt)   Thunder sheetsThunder sheet (wird nicht übersetzt)   Thunder sheets

→ Es ist die Entscheidung des Lektors, welche Schlagzeuginstrumente in verschiedene Sprache übersetzt werden. Bei einigen Instrumenten haben sich inzwischen englische Bezeichnungen weltweit etabliert.

Notation der Partitur

siehe unter Erläuterungen zum Notentext

Vorzeichenregelung

siehe unter Erläuterungen zum Notentext

Dauer

  • Die Dauer wird in Minuten mit einem vertikalen Strich dargestellt.
  • Es wird generell aufgerundet.
  • Die Angabe erfolgt ohne „ca.“.
  • Die für die Titelei festgelegte Sprachlichkeit steuert die Angabe der Dauer. Die Begriffe lauten:
DeutschEnglischFranzösischItalienisch
Dauer: 10‘Duration: 10‘Durée : 10‘Durata: 10‘

→ nicht „Aufführungsdauer“ oder „Spieldauer“ verwenden

Erläuterungen zum Notentext

Notwendige weitere Erläuterungen zum Notentext finden sich immer an letzter Stelle der Titelei, unmittelbar vor den Satzbezeichnungen.

Notwendige Erläuterungen können sein:

  • Notation der Partitur (klingend oder transponiert)
  • Vorzeichenregelung
  • Spielanweisungen / Hinweise zur Aufführung
  • Aufbauanweisungen / räumliche Aufteilung des Ensembles
  • Zeichenerklärung

Die Standardformulierungen lauten:

 DeutschEnglischFranzösischItalienisch
     
Notation der Partitur  Die Partitur ist in C notiert.The score is notated in C.La partition est notée en ut.La partitura è scritta in do.
Die Partitur ist klingend notiert.The score is notated as it sounds.La partition est notée en sons réels.La partitura è scritta in suoni reali.
Die Partitur ist transponiert notiert.The score is notated in transposition.La partition a été transposée.La partitura è in notazione trasposta.
     
Vorzeichenregelung  Vorzeichen gelten nur für eine Note. [außer bei Repetitionen]Accidentals are only valid for one note. [with the exception of note repetition]Les altérations ne sont valables que pour une seule note. [excepté pour les notes répétées]Le alterazioni sono valide soltanto per una nota. [eccetto per le note ripetute]
     
SpielanweisungenSpielanweisungenPerformance directionsIndications d’exécutionIndicazioni di esecuzione
     
AufbauanweisungenOrchesteraufstellung / EnsembleaufstellungSeating orderDisposition de l’orchestreDisposizione dell’orchestra
     
LegendeZeichenerklärung / LegendeExplanation of signsExplication des signesSpiegazione dei segni
  • Zu den Spielanweisungen: Diese beinhalten besondere Angaben zu Ausdruck und Hintergrund des Stückes – sie sollten jedoch konkret auf das Spiel der Interpreten gerichtet sein. Allgemeine Informationen, die nicht die Ausführung des Notentexts betreffen, erscheinen im Vorwort.
  • Spezielle Spieltechniken und Notationsweisen sollten in einer Zeichenerklärung immer durch eine graphische Abbildung des Notentextes veranschaulicht werden. Hierzu sind genaue Angaben für den Setzer nötig.
  • Die Zeichenerklärung (Legende) kann als separater Bestandteil der Titelei dem Notentext vorangestellt sein oder jeweils direkt im Notentext stehen.
    • Erläuterung im Notentext:
  • Im Notentext muss die Erläuterung in zwei Sprachen, mindestens jedoch auf Englisch, erfolgen. Eine Übersetzung wird kursiv gesetzt und mit einem Schrägstrich von der Hauptsprache getrennt.
  • Beispiel:
  • whisper / flüstern
    • Erläuterung in separater Zeichenerklärung/Legende:
  • Falls im Notentext kein Platz dafür ist, wird eine separate Zeichenerklärung abgedruckt. Die Legende sollte immer in den Sprachen der Orchesterbesetzung stehen und in voneinander getrennten Blöcken gesetzt sein. Meistens empfiehlt es sich, die Legende zu gliedern:
  • → Zuerst werden allgemeine Spieltechniken, die für alle Instrumente relevant sind, genannt: Besondere Rhythmik, mikrotonale Vorzeichen, Atemtechniken etc.
  • Beispiel:
  •  
  •  
  • → Dann folgen Hinweise zu einzelnen Instrumenten nach der Reihenfolge der Partitur:
DeutschEnglischFranzösischItalienisch
AllgemeinGeneralDe manière généraleGeneralmente
BläserWindsVentsFiati
SchlagzeugPercussionPercussionPercussione
TasteninstrumenteKeyboard instrumentsInstruments à clavierStrumenti a tastiera
HarfeHarpHarpeArpa
StreicherStringsCordesStrumenti ad arco

(Bei nur einem Instrument wird allein die Instrumentenbezeichnung genannt.)

Beispiel:

  • In den Stimmen werden nur die für das jeweilige Instrument relevanten Erläuterungen sowie allgemeine für das richtige Spielen der Komposition notwendige Erläuterungen abgedruckt.
  • Ein sich ständig erweiternder Katalog mit Formulierungen, Erklärungen von Spieltechniken und Übersetzungen derselben wird in der COM weiter ausgearbeitet und kann auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden.

Satzbezeichnungen / Inhalt

  • Für mehrsätzige bzw. mehrteilige Kompositionen ist die Angabe der Satzbezeichnungen (Tempoangaben / Titel) obligatorisch.
  • Die Satzbezeichnungen sind der letzte Bestandteil der Titelei vor Beginn des Notentexts.
  • → Ggf. können die Satzbezeichnungen auch aus Platzgründen an einer anderen Stelle positioniert werden.
  • Satztitel aus entlegenen Sprachen müssen übersetzt werden.
  • Satztitel werden wie Haupttitel behandelt. Das heißt, Gattungstitel werden in der Regel nicht übersetzt.

Zur Typografie der Satzbezeichnungen / Tempoangaben:

  • Einzelne Sätze / Teile: römische Ziffern ohne Punkt
  • Seitenzahlen: arabische Ziffern
  • Der Abstand zwischen Satz und Seitenangabe wird auspunktiert
  • Übersetzungen werden in einer neuen Zeile in einem kleineren Schriftgrad angegeben.
  • Mehrere Übersetzungen werden durch einen Mittelpunkt getrennt oder in einer separaten Zeile angegeben.
  • Die Überschriften lauten:
DeutschEnglischFranzösischItalienisch
InhaltContentsTable des matièresIndice

Beispiel a) Say, Preludes:

Inhalt / Contents

I Siddhartha (Hesse)……………………………………………………………..1

II Weiße Nächte (Dostojewski)…………………………………………………17

III Die Verwandlung (Kafka)…………………………………………………….34

IV Der Fremde (Camus)………………………………………………………….49

Beispiel b) Lens, 100 études, exercices et phrases tonales simples:

Anhang (Nachwort / Kritischer Bericht)

Bestandteil eines Anhangs können Abschnitte sein, mit denen man den Kunden nicht schon vor dem Notentext fordern möchte (Lesarten, Kritischer Bericht, Nachwort).

Die Überschriften lauten:

DeutschEnglischFranzösischItalienisch
NachwortPostscriptÉpilogueEpilogo
Kritischer BerichtCritical commentaryCommentaire critiqueCommento critico

[1] Hinweise zum Französischen und Italienischen: Die Begriffe sind hier immer auf einen männlichen Bezug geschrieben. Falls der Bezug weiblich ist, muss im Französischen ein zusätzliches „e“ (Bsp.: arrangée par) und im Italienischen ein „a“ statt „o“ (Bsp.: arrangiata da) geschrieben werden. Im Französischen wird, wenn der Bezug im Plural steht, ein „s“ ergänzt (Bsp.: arrangés par).

[2] siehe Fußnote oben

[3] „instrumentated by“ wird im Englischen nicht verwendet, daher hier die Substantivierung. Geläufiger ist generell „orchestrated by“.

[4] Zur Angabe der Komponisten und Bearbeiter siehe auch unter Komponist – Mehrere Komponisten.

[5] Sollte der Außentitel wegfallen, muss darauf geachtet werden, dass wichtige Informationen wie Vorzeichenregelung etc. auf der ersten Notenseite erwähnt werden.

[6] Aktuell bei Edition Schott-Titeln in Versalien. Bei Leihwerken und Studienpartituren der gelben Reihe in Groß- / Kleinschreibung.

[7] Ausnahmen (bei zu wenig Platz auf der Seite) können mit dem Setzer besprochen werden.

[8] Siehe Beispiel Reimann, S. 32

[9] posthumum und postumum sind lediglich unterschiedliche Schreibweisen

[10] Da Präludium ein Gattungstitel ist, wird es nicht übersetzt.

[11] Sinnlose oder grammatisch falsche Formulieren müssen dennoch redigiert werden.